Kay Christophersen
Aktuelles

Offener Brief an Frau Drube, Präsidentin der PBK-SH

28.09.2020 –

Sehr geehrte Frau Drube, schon mit Beginn ihres Wirkens im Errichtungsauschuss der PBK haben sie sich mit der Behauptung: „Jetzt wird die Pflege ein professioneller Beruf“ nicht nur gegenüber den Pflegekräften ins Abseits gestellt. Viele weitere, geringschätzende Äußerungen gegen über Denen, von denen sie Wertschätzung, Vertrauen, Mitarbeit, Loyalität und zuletzt auch viel Geld erwarten, haben sie damit verprellt.

Mit ihren Äußerungen beim SHZ Gipfel am 21.09.2020 haben sie die Toleranzgrenze überschritten. Wie man 6 Monate vor der Mitgliederbefragung so argumentieren kann, ist mir ein Rätsel. Sie zeigen uns, den Pflegefachkräften klar, was sie von uns halten – nichts! Sie unterstellen uns fehlende Bildung, Professionalität und sogar Intelligenz, um zu beurteilen zu können, was die PBK leisten kann und was nicht.
Diese Arbeit war, insbesondere die Organisation und der Datenschutz sehr ungenügend, das von Menschen, die unsere Professionalität auf dem Prüfstand stellen möchte. Sie haben es weder geschafft, Vertrauen noch Verständnis zu erlangen, das funktioniert nicht, wenn man auf die Hand schlägt, die einen füttern soll.

Mit der Reise als Pflegefachkraft in einem Corona Risiko Gebiet haben sie nicht nur gezeigt, das ihnen ihre eigenen Aussagen egal sind, sie haben auch dargelegt, dass es mit ihrer Professionalität nicht weit her ist. Sie sind mit ihrem Verhalten in der Öffentlichkeit ein Problem für die Pflegefachkräfte geworden, sie sind peinlich für die gesamte Berufsgruppe.
Ich fordere sie hiermit auf, sofort von ihrem Amt als Präsidentin der PBK-SH zurückzutreten, sie sind den Aufgaben dieses Amtes nicht gewachsen. Und auch ihr Stellvertreter ist seinem Amt nicht gewachsen, denn auch er stimmt ihrer Meinung durch schweigen zu. Damit sollte auch er sein Amt zur Verfügung stellen.

Kay Christophersen