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Pflegeberufekammer freut sich über gescheiterte Petition – vergisst dabei jedoch das es nicht die erste Petition war.

26.09.2020 –

Eine Petition gegen die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein wurde jüngst vom Petitionsausschuss beendet: Die Petition war erfolglos und nicht rechtens. Nur 17 Personen stimmten der Petition „Auflösung der Pflegekammer Schleswig-Holstein und Rücknahme des dazugehörigen Gesetzes“ zu. Beachtenswert ist die Begründung des Petitionsausschusses. Der Landtag bestätigt das Scheitern am Freitag in der 35. Tagung offiziell. (Quelle: Homepage der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein)

Hierzu sagt Kevin Damerow, Administrator von #NOPBKSH: „Ich persönlich finde es verwerflich, dass die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein die Niederlage einer Petition feiert, die der breiten Öffentlichkeit gar nicht bekannt war. Die Petition von Daniela Grabowski mit dem Titel „Auflösung der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein /Beendigung der Zwangsmitgliedschaften von PFK“ mit insgesamt 14.452 Unterstützenden und davon 11.287 in Schleswig-Holstein kennen jedoch fast alle Pflegekräfte in Schleswig-Holstein.

Dieser Petition und dem Engagement vieler Pflegefachkräfte ist es zu verdanken, dass im 1. Quartal 2021 eine Urabstimmung über den Fortbestand der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein durchgeführt wird deren Ausgang die Landesregierung als bindend ansieht. Die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein kann feiern, wenn sie nicht wie die Pflegekammer Niedersachsen abgewickelt wird (wir berichteten). Vorher sollte die Pflegeberufekammer beginnen die Pflegefachkräfte gut und zeitnah über die Arbeit der Kammer zu informieren. Ich bin es leid das neuste aus der Kammer über die regionale Presse zu erfahren. Warum kann die Kammer nicht besser mit ihren zahlenden Mitgliedern kommunizieren?“