Natürlich lässt sich eine politisch gewollte Institution wie die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein K.d.ö.R. nicht einfach so auflösen.
Hinter dem Widerstand gegen die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein #NOPBKSH stehen viele kluge Köpfe die wir Ihnen hier vorstellen möchten.


Die Administratoren des Widerstandes #NOPBKSH


KATHARINA BOTT

Öffentlichkeitsarbeit
Altenpflegerin

VITA: Altenpflegerin seit 2010, Fachkraft für außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege

MOTIVATION: Meine Motivation aktiv gegen die Pflegeberufekammer in Schleswig-Holstein anzugehen ist zum einen meine Ansicht, dass ein gesamtgesellschaftliches Anliegen wie eine gute Versorgung pflegebedürftiger Menschen nicht auf einzelne Personen, nämlich den Pflegefachkräften abgewälzt werden kann. Zum anderen zeigen fehlende Weisungsbefugnisse, z.B. gegenüber Arbeitgebern und die Aufgabenbereiche für welche die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein zuständig ist und nicht zuständig ist ganz deutlich, dass sie nicht wie es eine Berufekammer vermuten lässt, für die Interessen und Belange ihrer Mitglieder da ist. Es ist an der Zeit die Pflege aufzuwerten. Mit der Pflegeberufekammer hat man sich allerdings für einen Schritt entschieden der den Pflegeberuf unattraktiver macht als er in den letzten Jahren ohnehin schon geworden ist.


KEVIN DAMEROW

Grafikdesign, Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Webmaster, Mitglied des Abstimmungsvorstandes
Altenpfleger

VITA: Seit 2011 Altenpfleger, mit Weiterbildung zum enteralen Ernährungsberater, Wundexperten ICW, leitender Pflegefachkraft und zur Pflegefachkraft für außerklinische Beatmung. Autor dreier Bücher zum Thema Gesundheit – Pflegewissenschaft – Pflegemanagement.

MOTIVATION: Sieht in der Pflegeberufekammer SH nur ein weiteres Kontrollorgan das weder für mehr Pflegepersonal noch für bessere Bedingungen in der Pflege sorgen kann.


HEIKO GODOW

Öffentlichkeitsarbeit
Krankenpfleger

VITA: Krankenpfleger, Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin im UKE. Seit 1994 Selbstständig mit einem ambulanten Pflegedienst und Intensivteams für außerklinische Beatmung.

MOTIVATION: Die Kammer ist ein zahnloser Papiertiger und von der Politik (sicherlich mit Absicht!) ohne Entscheidungsgewalt ausgestattet. Ich lehne die Übergabe von Landesaufgaben auf die Schultern der Pflegekräfte ab! Ich lehne die fast heimliche Einrichtung der Kammer ab. Ich könnte eine Kammer mit Kompetenzen und Entscheidungsgewalt akzeptieren. Das jetzige Konstrukt mit all seinen schweren Fehlern und Unzulänglichkeiten kann nur abgewählt werden. Ich bin nicht länger bereit, mit meinem Geld diesen großen Haufen Inkompetenz zu finanzieren.


DANIELA GRABOWSKI

Öffentlichkeitsarbeit,
Hauptadmin der Facebook-Gruppe:
„STOP! Keine Pflegeberufekammer in Schleswig-Holstein“,
Initiatorin der Online Petition im Jahre 2019 mit über 14.400 Unterschriften gegen die PBK SH

Kaufm. Angestellte in leitender Funktion

VITA: 2011 bis 2016 BWL Studium
2017 bis 2019 Weiterbildung Fachwirtin für Gesundheits- und Sozialwesen
Leitung Belegungsmanagement/Verwaltung in einem Fachpflegezentrum für neurologische Erkrankungen
Trainee zur Einrichtungsleitung

MOTIVATION: DIE Kammerjägerin der 1. Stunde.
Alle Pflegenden, nicht nur die Fachkräfte, benötigen eine Interessenvertretung auf Augenhöhe und keinen zahnlosen Tiger, der als weiteres Kontrollorgan fungiert. Der Berufsstand muss attraktiver gestaltet werden, jedoch nicht durch eine Zwangsverkammerung und damit einhergehenden Sanktionen.


INES LOBITZ

Öffentlichkeitsarbeit, Hauptadmin der Facebook-Gruppe: Nein zur Pflegekammer Schleswig-Holstein – Jetzt erst recht!
Krankenschwester

VITA: Seit 1989 examinierte Krankenschwester, 2007 FWB zur Fachschwester für Anästhesiepflege und 2017 Weiterbildung zur Praxisanleiterin.

MOTIVATION:
Mein Kampf gegen die PbK begann bereits 2016, als die Kammer errichtet wurde. Schon damals hatte ich eine erste Onlinepetition gestartet, aber am Ende kamen leider nicht genügend Stimmen zusammen. Als Anfang 2019 der Widerstand in Niedersachsen so massiv wurde, dass auch die Medien auf uns aufmerksam wurden, gründete ich mit einer lieben Kollegin aus Malente die FB-Gruppe Nein zur Pflegekammer Schleswig Holstein – Jetzt erst recht!. Die beruflich Pflegenden unseres Landes brauchen sehr wohl eine Interessenvertretung, aber nicht in Form einer Kammer, in der wir Pflichtmitglieder sind, eine Berufsordnung aufdiktiert bekommen, eine teure Berufshaftpflichtversicherung abschließen müssen und die wir auch noch selbst durch Pflichtbeiträge finanzieren müssen. Diese „Behörde“ sorgt weder für bessere Personalausstattung, einen höheren Personalschlüssel an sich, noch für eine leistungsgerechte Bezahlung der beruflich Pflegenden und gehört Anfang 2021 abgewählt und rückabgewickelt.


NILS MOMMSEN

Social Media
Krankenpfleger

VITA: Krankenpfleger seit 1999. Teamleitung einer ambulanten Pflegewohngemeinschaft sowie eines ambulanten Pflegedienstes.

MOTIVATION: Diese Kammer war und wird nie sein, was die Pflegenden sich von Ihr erhofft haben. Nämlich eine Interessenvertretung. Die Interessen der Kammer sind ganz klar nicht die unseren. Mangelnde Bereitschaft zur Kommunikation setzt dem Ganzen die Krone auf, genau wie Pflichtmitgliedschaft und Pflichtbeitrag. Das lasse Ich mir, das lassen Wir uns nicht gefallen.


FRANK SCHILLING – PELLUDAT

Öffentlichkeitsarbeit
Altenpfleger

VITA: Seit 30 Jahren im pflegerischen Bereich, zuerst als Zivi, seit 1995 Examinierter Altenpfleger, Fachweiterbildung interdisziplinäre Psychiatrie

MOTIVATION: Ich arbeite seit 30 Jahren in diesem Beruf, ich lehne einen“ Berufsverband“, eine gesetzliche Organisation ab die vorgibt die Qualität der Pflege verbessern zu wollen,
praktisch aber den in der Pflege Tätigen neue verwaltungsrechtliche Steine in den Weg legen will!! Und: Warum müssen wir als Arbeitnehmer selbst in diese Kammer einzahlen?


MARIUS SCHNEEKLOTH – HERZOG

Öffentlichkeitsarbeit, Hauptadmin des Instagramaccounts: NOPBKSH
Altenpfleger & Krankenpfleger

VITA: KPH 1999, Altenpfleger seit 2010, Krankenpfleger seit 2013
Weiterbildung im Bereich Trachealkanülenmanagement.
Sozialpolitisch engagiert im Bereich Pflege und Bildung. Zur Zeit im Studium zum Mediator und systemischen Coach.

MOTIVATION: Es muss einen Ansprechpartner und eine Vertretung im Bereich Pflege geben, der Ansatz einer Kammer hätte klappen können wenn man die Betroffenen dort abgeholt hätte wo es wichtig gewesen wäre. Einige Ansätze könnte man befürworten aber viele sprechen dagegen. Um die Pflege gemeinsam ins Boot zu bekommen gehört Transparenz und Offenheit, sowie einen gemeinsamen Dialog auf Augenhöhe.


CHRISTIANE WÄTZOLD

Öffentlichkeitsarbeit
Altenpflegerin

VITA: Abschluss 1999 in Wirtschaftsabitur, seit 2006 Altenpflegerin, mit Weiterbildung zur Qualitätsmanagementbeauftragten.

MOTIVATION: Diese Kammer ist nicht für den Berufsstand da. Sie sanktioniert die Pflegekräfte.